Mittwoch, Dezember 12, 2018

Neil Young Feste

Infos über Neil-Young-Feste: das traditionelle NY.info/HH-DE.mailing-list Fest, Schloss Hülchrath, Kieselbach, Rock-The-Garden

Internationales Kieselbach (Thüringen) Neil Young Fest 2009

PRESS RELEASE
28 June 2009, www.rock-the-canyon.de

NEIL YOUNG COMMUNITY SUMMER FEST ROCKS THE CANYON IN THURINGA, EUROPE


This year the summer European Neil Young fest of the Human-Highway.DE
mailing list and other rusted communities takes place at the big green
Country Club of Kieselbach in mid-Germany. It's an open air ground in an
old windy canyon with a beautiful scenery. Bands are playing, tribute
Neil Young and cover you with many of his long songs.

All info, tix presale, bands, routing:

Date: 25 July 2009
Location: Kieselbach, Thuringa, Germany

Bands:
Helpless - www.helpless-bamberg.de/
Farnhouse
Crazy Young - www.schlosshuelchrath.com/
Bozz Rockband - www.bozzrockband.de/ (of "City in the Rain" fame,
#8 on www.neilyoung.com/lwwtoday/lwwsongspage.html)
Eric Rust - www.eric-rust.de/ (wildest Neil in the East)
and special guests.

banner: www.rock-the-canyon.de/images/stories/plakat.jpg

organiser: http://www.neil-young.info/
mailing list: http://human-highway.de
email: Kontakt diese Webseite hier.
geo: Kieselbach auf maps.google.de/

Das 6. Treffen unserer Mailingliste

Das Open Air "Rock The Canyon" ist vorbei. Alle, die dabei waren wissen, dass es ein unvergessliches Erlebnis war. Noch müssen alle Emotionen  etwas sacken, aber dann werden wir genauer und detailierter über das gelungene Fest berichten. Im Moment  sichten wir die Unmegen an Fotos.

Aber hier links seht Ihr schon mal den Artikel, den die örtliche Presse heute morgen veröffentlicht hat. Zum vergrößern klickt einfach auf den Artikel!

Wir freuen uns jetzt schon wieder auf das nächste "Spektakel" auf Schloss Hülchrath.

Alle Einzelheiten auf www.rock-the-canyon.de

5. Human Highway Mailinglistentreffen auf Schloss Hülchrath am 25.10.08

Ein Bericht von Gitte! Fotos von Nobby, Constanze, Gitte, Jana und Roland

Schon im Februar als wir uns alle in Berlin zum Konzert von Neil Young trafen, stand als Datum für das nächste Mailing-List-Treffen auf Schloss Hülchrath der 25. Oktober 2008 fest. Das waren dann fast genau 8 lange Monate Wartezeit und endlich kam wenigstens schon mal der Freitag, der 24. Oktober!
Am frühen Abend trafen bereits Alexander, Nobby und Inge, die Band HELPLESS, Helmut und ich im Gasthof "Zum Guten Tröpfchen" ein.
Zur Begrüßung tranken wir einige dieser feinen, kleinen, dunklen Bierchen auf das Wohl des morgigen Festes und besonders auf Gabi, der Sängerin der Band HELPLESS, damit sie ihre Stimme wieder kriegt. Aufgrund einer Erkältung hatte diese nämlich versagt :-/
Gegen 22 Uhr fuhren wir dann ca. 2 km zum Schloss Hülchrath, wo uns der Schlossherr Albert mit Sandra und auch schon Constanze und Rainer erwarteten. An diesem Abend fand in den schön ausgebauten Kasematten ein Konzert zweier Raggae- und Bluesbands statt, ganz nett um uns musikalisch aufzuwärmen! Spät am Abend schaffte es dann auch noch der Tourbus der BOZZ ROCKBAND nach Schloss Hülchrath ;-)
Diesen netten Wiedersehensabend beendeten einige gegen 2 Uhr morgens, doch die Musiker jammten noch bis zum frühen Morgen!
Nach ein paar Stunden Schlaf und einem ausgedehnten Frühstück mit Neil Songs, vorgetragen von Alexander und Nobby zumindest in der Pension Stenbrock ;-) machten wir uns am frühen Nachmittag gestärkt auf den Weg zum Fest.
Vor dem Schlossplatz kam gerade Uwe Griesmann an, großes HALLO, man kannte sich noch nicht persönlich. Just auf der Brücke zum Schloss, dort wo jeder wissen sollte:
"Wer in Hülchrath geht über die Bruck, Der kummt nimmer mehr zruck..." kam unser "Special Guest" Eric angefahren! Eine herzliche Überraschung und schon gings abwärts in die Katakomben des Schlosses! Die Bands waren bereits mit dem Soundcheck beschäftigt, als Jürgen Koeslin und sein Freund Helmut, Bandname FARNHOUSE und der Neil Young Fanclub mit 15 Leuten eintraf, Liza und Michael, Albert aus Kaiserslautern, Jürgen und Simone, unser Jüngster, Brian mit seinen Eltern und letztendlich Mandy, Uwe und Klaus von Eric Rust`s Never Sleeps Band!
Es war interessant, dem regen Tummeln auf der Bühne zuzusehen, schon mal ein paar Bierchen genießen und man konnte noch viel reden, bevor es dann lauter wurde!
Kurz nach 17 Uhr an diesem Samstag begrüßte uns der Gastgeber recht herzlich und übergab dann für ein paar kurze Worte an die "Listenväterr" Jens und Rainer: Sie wünschten uns ein großartiges ROCK THE CASTLE!
Somit begann der Hausherr Albert mit seiner Bend CRAZY YOUNG als erstes mit WORDS - HELPLESS übergehend in Knocking on Heaven`s Door - gefolgt von einem schönen langgezogenem CORTEZ und um unsere Sehnsucht nach Neil zu bekunden, sangen wir alle mit bei
WISH YOU WERE HERE.... Ja Neil, dieses Fest hätte DIR auch gefallen!!!!!
Leider dann nicht mehr von CRAZY YOUNG , wir hätten gerne noch ein paar Songs mehr gehört!!!

Dann nahm Uwe seine Lakewood LADY zur Hand und begann mit IM A CHILD sein Set. Es folgten HEART OF GOLD - WORDS - PIECE OF CRAP, akustisch ganz cool - TRASHER - CPT. KENNEDY - HELPLESS - THE NEEDLE AND THE DAMAGE DONE, gespielt schön auf der 12-seitigen Fenix, genannt SUZI - RAZOR LOVE - LIKE A HURRICANE und schloss mit SHOTS.
Eine Überraschung war die Band FARNHOUSE: Jürgen und Helmut spielten das erste Mal zusammen auf einer Bühne. Ihre Songs OUT of the WEEKEND - OLD MAN - A MAN NEEDS A MAID - OHIO - ARE YOU PASSIONATE -
und eine Winnipeg -Hommage: Prärie Town von Randy Bachman, klasse vorgetragen! Und zum Abschluß gabs was Besonderes: Das DEAD MAN Theme von einer akustischen und elektrischen Gitarre gespielt, ein Traum, so hat es bestimmt hier noch keiner gehört!
Großartig!!!
Alexander begann mit einem süssen SUGAR MOUNTAIN, dann folgten THE LONER - der AMBULANCE BLUES prima - COMES A TIME - CORTEZ - BUFFALO SPRINGFIELD AGAIN - DOUBLE E - ein tolles SLOWPOKE
und WORDS. Alle Songs auf verschiedenen "Martin`s" vorgetragen, dann beim letzten Song F***UP kam prima Stimmung auf...

und Eric machte gleich akustisch weiter, unterstützt von Mandy u.a. auf der Slidegitarre, mit einem intensiven WORLD ON A STRING, "meinem" LOOK OUT FOR MY LOVE ;-) OLD MAN irgendwie cooler, THE PAINTER, COWGIRL IN THE SAND sehr leidenschaftlich. Der fast 16 minütige, akustische Gänsehaut-CORTEZ mit Panflöte und gesanglich von Albert unterstützt, war eines der Highlights dieses Abends und schon legte Eric "CRAZY HORSE"-mäßig mit seiner Never Sleeps Band, Klaus, Uwe und Gastdrummer Thomas (BozzRock) los:
Einem krachenden LOVE AND ONLY LOVE folgte HEY, HEY, MY, MY und die Kasematten flippten aus. Es wurde gerockt bei WORDS das brachiale DOWN BY THE RIVER wollte nie mehr enden, ROCKIN` IN THE FREE WORLD mit viel Feedback, und wahrscheinlich das Geburtstagsständchen für Jürgen um Mitternacht, das stürmischste LIKE a HURRICANE, das ich von dieser Band gehört habe, ja Rainer, die Gitarre muss mit Eric verwachsen sein, sie ist ein Teil von ihm, gerade bei diesem letzten Song.
Gaby, die ihre Stimme wieder hatte, sang anschließend ein schönes HAPPY BIRTHDAY für Jürgen und wir alle mit! Schon ist es nach Mitternacht und die Band HELPLESS, mittlerweile eine "Bigband" steht auf der Bühne: Gabi, Jens, Thomas, Juan und neu dabei ein erst 17 jähriger großartig spielender Julian am Sax und Jana am Cajon, klingt super, beginnen wie immer mit FROM HANK TO HENDRIX, gefolgt von LONG MAY YOU RUN, BEAUTIFUL BLUEBIRD, ein cooles BOXCAR, LET IT SHINE, richtig soulig von Gabi gesungen, OHIO, FLAGS OF
FREEDOM, SHOCK AND AWE, ein schön langes DOWN BY THE RIVER mit Thomas an der E-Gitarre und ein süsses LITTLE THING CALLED LOVE zum Abschluss bestätigte, die Band wird immer besser!
Die nächsten waren Locke und die Tee Wee Wats Band und sie verprachen uns, eine Stunde für uns zu spielen! Sie begannen mit einem krachend lautem Set. Die Folge war, dass die Qualität schwer darunter litt.
Und dann war es endlich soweit: Als letzte Band angekündigt, wurde Roland mit seiner Bozz Rockband aus ihrer elendlangen Wartezeit erlöst. Da in dieser Sonntagnacht die Uhren auf die Winterzeit zurück gestellt wurden, rockte die Band mit DON`T CRY NO TEARS um 2:30 kraftvoll los. Und es ging ab: Stefan, Friedemann, Thomas und Roland waren scheinbar durch das lange Warten ;-) voller Tatendrang. Bei BE THE RAIN half Mandy am Megaphon aus!
Einem gewaltigen THROW YOUR HATRED DOWN folgten POCAHONTAS, cool elektrisch :-), ein klasse MANSION ON THE HILL, die Kasematten begannen wieder wild zu tanzen. Mit der Lobeshymne auf die Stammkneipe der Band GREEN ARCHER gab es noch 2 ihrer eigenen Songs: Vulminant DARKNESS all around ME und VICIOUS CIRCLE. SPIRIT ROAD grandios, ein wunderbares 7 strophiges CRIME IN THE CITY, ganz klar AFTER BERLIN, WORDS and dann dieser donnernde und schier ewig wummernde SOUTHERN PACIFIC, Roland an der Leadgitarre war SPITZE in dieser Nacht!
Es war 4 Uhr Früh und wir alle waren erschöpft, nicht nur die BozzRockband von ihrem bombastischen letzten Auftritt, als uns Mandy und Nobby als BETTHUPFERL noch TOO FAR GONE wunderschön vortrugen! Ein paar Stunden Schlaf genügten, um am späten Vormittag Alberts Schlossführung zu folgen! Constanze und ich hatten am Abend in unseren Hexenhüten a bissel Biergeld für die Bands gesammelt, es wurde verteilt, die Musiker räumten ihre Instrumente ein und nach einem herzlichen AUF WIEDERSEHEN allerseits fuhren wir mit einer großartigen Erinnerung immer noch ein bissel high, in Richtung Heimat! DANKE Albert und Sandra für die Gastfreundschaft! DANKE den Musikern, ihr habt uns alle eine große Freude bereitet! Und ich denke, wir alle hoffen auf ein nächstes Schlossfest 2009!

{backbutton}

Human-Highway.DE Mailinglistentreffen in Sömmerda am 12.05.2007

Ein halbes Jahr etwa, nachdem Jens die deutsche Human-Highway Neil-Young Mailing-Liste ins Leben rief, war die Zahl der Mitglieder soweit angewachsen, dass ein reger Mail-Austausch stattfand. Einige der aktivsten pflegten inzwischen auch telefonischen Kontakt. So wurde die Idee geboren, ein Treffen zu organisieren, um sich persönlich kennen zu lernen.

Für Roland von der Bozz Rockband war es eine Freude, dies in seiner Heimatstadt Sömmerda (Thüringen) zu organisieren. Der 12. Mai 2007 wurde als Termin festgelegt. Jeder weiß natürlich: So ein Event macht nicht nur Spaß, sondern es ist ebenso mit viel Arbeit verbunden.

Roland schuftete schon im Vorfeld: Er gestaltete ein tolles Plakat, organisierte die Räumlichkeiten und verpflichtete das Team seiner Stammkneipe „Zum Grünen Bogenschützen“ für die Bewirtung der Gäste. Dieses Team musste uns natürlich original Thüringer Bratwürste mit Born-Senf offerieren.

Am Vortag des Events ging es los. Roland und seine Mannen starteten mit den Vorbereitungen. Mit einer riesigen Stadtkulisse, auf Leinen gemalt, schmückten sie die Wand hinter der Bühne. Dieses Bild stammt noch aus den 80er Jahren. Wer es auf den Fotos oder auf der DVD anschaut, wird feststellen: Es ist ein kleines Kunstwerk. Da das Treffen in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Kondensatorenfabrik stattfinden sollte, musste eine Bühne errichtet werden. Die Firma F Trans sponserte dafür Euro-Paletten. Das Hineinschleppen erforderte Kraft und war schweißtreibend. Schließlich wurde noch die Technik aufgebaut und geprüft. Jeder, der das einmal erlebt hat, kennt auch diese harte Arbeit: Das Schleppen der schweren Geräte, das Anstöpseln und und und...

Am Tagesende dann aber etwas Vergnügliches. Die ersten Gäste, die in Sömmerda eintrafen, waren Michael und seine Frau Monca. Sie reisten schon freitags aus Berlin an und verbrachten den Abend gemeinsam mit Roland und seinen Leuten im „Bogenschützen“. Eine lange Nacht mit reichlich Bier!

Dann kam er, der 12. Mai: Ein Tag, an den wir uns ewig erinnern werden. Am frühen Nachmittag rollten die Leute langsam an. Aus ganz Deutschland trudelten sie ein: Thüringen, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, NRW, Sachsen-Anhalt.

Unter den ersten Gästen befanden sich Inge und Norbert, Gitte und Helmut, Rolands Studienkumpel Frank und natürlich Jens. Unser „Boss“ brachte nicht nur seinen Freund Thomas mit, sondern auch eine Kiste Bamberger Rauchbier. Etwas später erreichte Albert Sömmerda. Ihn begleiteten 10 Leute, unter ihnen seine Frau Sandra und die Bandkollegen Jörg und Raimund. Langsam füllte sich der Raum. Die Begrüßungen hörten nicht auf. Unter den Anwesenden fanden inzwischen intensive Gespräche statt. Und irgendwann packte jemand die Gitarre aus und spielte vor dem offiziellen Beginn den ersten Neil-Song. Nun konnten wir es wirklich kaum mehr erwarte





Gegen 20 Uhr betrat Jens die Bühne, um uns alle zu begrüßen. Er erzählte, was ihn bewegte, die Internetseite ins Leben zu rufen. Außerdem berichtete er von seinen Aktivitäten seit dem Start der Seite und dankte allen fleißigen Helfern. Lizas Arbeit muss an dieser Stelle besonders hervorgehoben werden. Sie übersetzte einen Text nach dem anderen.Zuletzt wünschte Jens uns einen tollen Abend mit reichlich Musik vom Meister.

Jens

Jens und Roland
Endlich kam die erste Band auf die Bühne und startete mit einem akustischen Teil. Natürlich waren das unsere Gastgeber, die Bozz Rockband aus Sömmerda in Thüringen. www.bozzrockband.de Der erste Titel des Abends, weil ein Treffen des deutschen HH, war “Human Highway“. Nach stürmischem Beifall ging es weiter. Es folgten “Sail Away”, “Comes A Time”, “Tell Me Why” und “Old Ways”. Titel, die jeder von uns schon zig mal hörte, zauberten dennoch ein tolles Gefühl in uns. „Let It Shine“, “Hey Babe“ und “Pocahontas“ waren die nächsten Songs. Inzwischen sangen viele von uns leise mit. Nach “Captain Kennedy“ und “Love Is A Rose“ beendete die Bozz Rockband ihren ersten Teil mit “Eldorado“ und erntete tobenden Applaus. Den verdienten sie auch, denn es war einfach herrlich, was sie uns zeigten.
In der nächsten Stunde lauschten wir der Musik von Micha von den Young-sters aus Berlin. www.seventyroads.de Ein Mann, Gitarre und Mundharmonika im Gepäck, das war Gänsehaut pur. Er starte mit “Out On The Weekend”. Weiter ging es mit “Harvest Moon“, “Campaigner”, “Old Mann” und “From Hank To Hendrix”. Im Hintergrund lief eine klasse Dia-Show, die uns Neil noch näher brachte. Ein Dank an Michas Frau Monca, die dafür die ganze Zeit am Laptop saß. Micha spielte als nächste Titel “The Needle And The Damage Done”, “Double E” und “Slowepoke”. Wer bis jetzt noch nicht mitsang, stimmte spätestens bei “Helpless“ ein. Einfühlsame Balladen folgten: “Winterlong“, “I Am A Child“ und “Looking Forward“. Bei “Daddy Went Walkin’“ setzte rhythmisches Klatschen ein, bei “My My Hey Hey“ hörte man das Publikum dann richtig laut. Die Stimmung war super! Michas letzter Song war “World On A String“. Wir bedankten uns mit riesigem Beifall für den zweiten akustischen Teil des Abends.
Micha machte die Bühne für Albert, Jörg und Raimund von Crazy Young aus Hülchrath in NRW frei. cms.schlosshuelchrath.com Albert umrahmte die Songs der Band mit einer Geschichte und zog uns alle damit in seinen Bann. Hier ist sie in Kurzform. Albert schrieb diese Listen-Mail am 14.05.2007, 2 Tage nach dem Fest, an Rainer, der leider nicht kommen konnte.

"Hi Rainer,
hier die Setliste von Crazy Young:
- Die Geschichte einer Reise von Chicago bis Ancorage / Alaska.
Per Anhalter den Yellow Head rauf und wieder runter.
Immer auf den Spuren von Neil. Aber leider immer wieder verpasst:
Von den Zuckerbergen und
Hilflosigkeiten und den Dingen die zwischen den
Wörtern stehen.
Der Gewalt in Ohio und der Trennung
unten am Fluss.
Cortez der Mörder und die
Schüsse an der Grenze
folgen dem Orkan Deiner Liebe.
Dann ist es doch wieder zu Ende, wieder zu Ende.
Und natürlich nicht zu vergessen: die elendigen Mücken auf der Reise.
Die vergesse ich nie!!
Hab ich was vergessen?
Albert, Crazy Young, it`s all one song"

Jeder kann daraus entnehmen, welche Titel uns Albert, Jörg und Raimund am Abend präsentierten. Albert trug die Geschichte total emotional vor, das faszinierte uns. Mit verdientem Applaus verließen die drei Musiker die Bühne.
Plötzlich betrat ein Überraschungsgast die Bühne. Er hatte die ganze Zeit über ruhig im Hintergrund gestanden. Es war Thomas von der Band Youngtime aus Gotha in Thüringen. Mit seinem Banjo spielte er Titel wie "For The Turnstiles", "The Old Country Waltz" und "After The Goldrush" . Es hörte sich toll an und brachte durch das Banjo ein anderes Feeling. Auch Thomas bekam stürmischen Beifall.
Gegen Mitternacht startete nach einer kurzen Pause die Bozz Rockband mit ihrem elektrischen Teil. Der erste Song: "Hey Hey My My". Eine Wahnsinnsstimmung, viele sangen lauthals mit und tanzten. Nach "Be The Rain" folgte "Cortez The Killer".

Danach stellte die Bozz Rockband zwei ihrer eigenen Titel vor: "Darkness All Around Me" und "Stadt im Regen 9/11" . "Stadt im Regen" stellte Roland auf der LWW-Liste ein. Ein deutsprachiger Titel landete dort sofort unter den 50 besten Songs. Spitze! Übrigens, die Bozz Rockband freut sich über jeden Klick.

Rockig ging es weiter mit "Like A Hurricane", "Throw Your Hatred Down" und "After Berlin". Zum Abschluss des elektrischen Teils hörten wir dann "Southern Pacific". Die Fläche vor der Bühne war gefüllt mit tanzendem Publikum. Alle waren begeistert von den Darbietungen der Band und bewegten sich zu den Neil-Rhythmen.
Nun kam die JAM-Runde.

Zuerst die Bozz Rockband und Albert von Crazy Young mit "I´m The Ocean" und "Helpless". Danach eine packende "Knockin´ On Heavens Door"-Albert-Version. "T-Bone" und "All Along The Watchtower" folgten. Noch nie vorher hatte Albert mit der Bozz Rockband gespielt. Es klang jedoch, als ob die Jungs schon jahrelang gemeinsam Musik machten.

Norbert aus Steinhagen, allen als Nobby bekannt, erhielt beim Singen nicht nur von seiner Frau Inge Unterstützung. Auch Gitte war nicht mehr zu halten und stürmte mit ihnen auf die Bühne. Sehr gefühlvoll und in hoher Stimmlage hörten wir "Four Strong Winds" und "Too Far Gone".

Als sich die ersten Gäste schon auf den Heimweg begeben hatten, kam Thomas aus Gotha noch einmal nach vorn. Der "harte Kern" stand vor ihm, hörte und sang mit.

Gegen 5 Uhr morgens dann das Aus einer gigantischen Party. Gitte und Helmut, Inge und Nobby, Monca und Micha, Iris und Mario, Roland, Frank und ich hielten am längsten aus. Unser Abschied sollte nicht für lang sein.
Schon am nächsten Tag trafen wir uns auf dem Gelände der alten Fabrik wieder. Plötzlich standen Tisch und Stühle im Hof, es wurde gefrühstückt. Auch Jens und sein Freund Thomas waren dabei. Nach kurzer Zeit nahm der Erste die Gitarre in die Hand, ein Kasten Bier tauchte auf. Micha, Nobby, Jens und Thomas spielten, alle sangen. Wir beschlossen: Ein 2. Treffen muss einfach folgen! Es hatte riesigen Spaß gemacht, ein super Wochenende.

Am frühen Sonntagnachmittag schließlich der Abschied. Etwas traurig, aber mit einem tollen Gefühl, ging es Richtung Heimat. Schön war es, sich mit Gleichgesinnten getroffen zu haben. Freundschaften entstanden, die vielleicht ein Leben lang halten
Vielen Dank Jens, dass du die Seite ins Leben gerufen hast.
Roland, ein Dankeschön für die Organisation und deine Arbeit am ganzen Wochenende.
Lob und Dank allen Musikern. Ihr wart spitze!
Herzlichen Dank auch den anderen Helfern aus Sömmerda, dem fleißigen Team des "Bogenschützen" und den Leuten, die beim Auf- und Abbau halfen.

It's all one team, it's all one song!

Constanze


{backbutton}

3. Human-Highway.DE Mailinglistentreffen auf Schloß Hülchrath am 17.11.2007

Ein Bericht von Constanze und Jürgen.
Tja, wie fange ich an? Am besten damit, dass Jürgen, unser Schwerti, und ich diesen Bericht gemeinsam schreiben. Dabei bin ich "ein klein wenig eifersüchtig", denn Jürgen wird euch über den Samstagabend erzählen, über ein herrliches Fest mit toller Musik. Mir bleibt, euch von den Aktivitäten vor und nach diesem Abend zu berichten. Los geht's also:

Schon während des 1. Treffens im Mai im thüringischen Sömmerda wurde die Idee geboren, ein Folgetreffen zu organisieren. Es kam jedoch noch besser, weil gleich zwei unserer Musiker mit Neil Geburtstag feiern wollten.

Nachdem es Eric in der Nacht vom 10. zum 11. November in Bamberg anlässlich Neils und seines eigenen Geburtstages krachen ließ, ging es genau eine Woche später weiter mit dem 3. Mailinglist-Fest in Hülchrath. Albert, unser Schlossherr, der jedes Jahr mit Neil seinen Geburtstag feiert, lud uns ein. Wir alle waren begeistert. Ein Fest in den Kasematten des Schlosses, ein Ambiente der Spitzenklasse!

Roland bastelte im Vorfeld ein wahnsinnig ansprechendes Poster: Unsere Bands blicken uns aus den Fenstern des Schlosses entgegen, im Himmel darüber schwebt Neil. Eine total irre Idee. Ein dickes Lob an unseren kreativen Roland!

Am Freitag, dem 16. November 2007, war es dann endlich soweit. Der "harte Kern" verabredete sich schon am Vortag des eigentlichen Events. Die gesamte Bozz Rockband www.bozzrockband.de reiste an. Ebenso Michael von den Young-sters www.seventyroads.de, gemeinsam mit seiner Frau Monca, dem neuen Gitarristen Erik und Steffen, einem Freund. Auch ich, übrigens zu dieser Zeit noch total verschnupft, durfte dieses Wiedersehen erleben. Beim gemeinsamen Abendessen im Jägerhof kam Vorfreude auf. Nicht nur die rheinländische Hausmannskost und etwas Alkohol trugen an diesem Abend zu einer netten Stimmung bei. Wir alle haben Neil-Blut in uns, das macht es stets aus.
Leider mussten wir uns am späten Abend voneinander losreißen, da wir verschiedene Pensionen bewohnten. Während die Bozz Rockband im Jägerhof noch ein paar Bierchen trank, saßen Monca, Micha, Erik, Steffen und ich im Cafe am Schloss bis weit nach Mitternacht zusammen. Monca versorgte uns mit Bowle. Whisky für Steffen und mich gab's auch. Nun, ich muss euch das jetzt sagen, Whisky hat heilende Wirkung, hilft gegen Schnupfen! Oder war es die Musik? Micha und Erik spielten die ganze Zeit, einen Song nach dem anderen vom Meister. Es war klasse!

Der nächste Gast, der anreiste, war Rainer. Obwohl wir uns bisher nur durch Mailingliste und Chat kannten, war klar: Wir sind ein Team, wir alle mögen Neil. Rainer frühstückte mit uns gemeinsam im Cafe am Schloss.

Die Freude nahm immer mehr zu, die Stimmung stieg. Gegen 11 Uhr war ein gemeinsames Frühstück in der Burgschänke des Schlosses angesagt. Schon wieder essen? Ja und nein. Viel wichtiger war, immer mehr Leute fanden den Weg "in die Schloss". Sandra und Albert begrüßten uns alle warm und herzlich. Die Leute von Crazy Young cms.schlosshuelchrath.com waren da, Inge und Nobby trudelten ein. Übrigens, der Anblick des Schlosses, sich vorzustellen, was dort geschehen sein mag in all den Jahren, ein irres Gefühl. Und nun wir, jetzt auch Teil der Schlossgeschichte.
Nach dem Frühstück ging's an das Ausladen der Instrumente und Technik. Albert öffnete die Tür zu den Kasematten, und wir stiegen die steile Treppe hinab. Ein faszinierender Anblick, eine Traum-Kulisse für den Abend! Überall Kerzen, verteilt in den Wänden. Wenn die erst brennen würden. Neil wäre begeistert!

Nachdem die Arbeit getan war, gab es eine kleine Mittagspause. Manche ruhten ein wenig in ihren Unterkünften, andere machten sich auf, um etwas zu essen oder zu trinken. Gemeinsam mit Rainer machte ich mich auf die Suche nach einem Ort, um ein Bier zu verköstigen. Das war gar nicht so einfach. Erster Anlaufpunkt, das Kloster in Langwaden, in dem übrigens viele von uns übernachteten. Leider geschlossen! Wir überlegten dabei, ob es wohl wirklich einen unterirdischen Gang vom Schloss zum Kloster gibt. Albert erwähnte dies einmal. Es erschien uns aber etwas zu weit. Der nächste Versuch, ein Bier zu bekommen, führte uns in die Dorfkneipe von Langwaden. Tja, ein Bier bei Volksmusik, dabei der Blick auf Sparkästchen und die zeitungslesende Wirtin. Wir wünschten uns schnell den Abend herbei. Die Besitzer schlossen die Kneipe ab 2 Uhr, wir mussten gehen. Draußen trafen wir auf Roland und Familie, die auch auf der Suche nach einer Lokalität waren. Schließlich fanden wir doch noch einen Ort zum Plaudern, Roland zum Essen ebenso.

Die Zeit bis zum Abend verringerte sich. Nacheinander trudelten alle wieder in den Kasematten des Schlosses ein. Hier wurden jetzt die Instrumente angestöpselt, der Sound gecheckt. Tolles Gefühl, erste Neil-Akkorde! Monca und Micha überspielten ihre Software auf Alberts Laptop, weil das Verbindungskabel zum Beamer fehlte. Wie immer hatten die beiden klasse Bilder von Neil dabei, welche die Wand hinter der Bühne schmücken sollten. Noch mehr Neil-Feeling! Uns fröstelte zwar etwas in den Kasematten zu diesem Zeitpunkt, aber das störte nicht. Wir freuten uns auf den Abend und tranken nebenher etwas Bier.

Außerdem trafen weitere Gäste ein. Ich erinnere mich genau. Als ich kurz einmal an die frische Luft auf den Schlosshof ging, kamen mir zwei Leute entgegen. Mein erster Gedanke: Liza und Mann. Keiner von uns kannte sie bis dahin persönlich. Aber jeder weiß, dass ohne Liza die vielen Songtexte nie in deutscher Sprache auf unseren Seiten stehen würden. Liza, an dieser Stelle vielen lieben Dank für deine Mühe. Euch ist inzwischen bestimmt klar, es waren Liza und ihr Mann. Erst kurz vor dem Fest konnten wir sie während des Chattens zum Kommen überreden. Sie bereuten es nicht, sie waren begeistert. Auch Gitte und ihr Mann Helmut kamen nun. Unsere "OVERWITCH" Gitte erschien im passenden Outfit. Gleich mit zwei Hexenhüten im Gepäck begrüßte sie uns. Einer war auf dem Kopf platziert, den anderen trug sie in der Hand. Spitze! Sehr erfreut waren wir darüber, dass ein Gast kam, der einen sehr langen Anfahrtsweg hatte: Thomas aus der Schweiz. Das nennt man Neil-Fanatismus! Thomas gratulierten wir übrigens in Hülchrath zu seinem Geburtstag. Für ihn muss es eine tolle Party gewesen sein.

Gitte und Roland

Liza und Michael
Inzwischen machten sich die Bands nacheinander daran, einige Titel zu spielen, weil am Abend alles perfekt klingen sollte. Er war so schön, ihnen zuzuhören. Ein irrer Sound, eine herrliche Akustik in den Kasematten. Während der Proben fanden weitere Mailinglisten-Mitglieder den Weg ins Schloss. Iris und Mario sowie Schwerti mit Frau Simone. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, wie großartig ich es finde, dass die Musik uns so vereint. Auch, wenn wir uns im Vorfeld teilweise nur durch Listenmails und Chat kannten, jeder wird bestätigen: Die Liebe zu Neils Musik verbindet, das bringt Sympathie sofort beim ersten persönlichen Kontakt. Unsere Musiker gönnten sich nun noch eine kleine Verschnaufpause, ehe sie richtig loslegten. Wir anderen nutzten die Zeit für Gespräche, lernten uns besser kennen. Dann ging es endlich los, … und ich übergebe nun das Wort an Schwerti.

Dann will ich einfach mal das Wort von Constanze übernehmen.

Es war 17.45 Uhr. Die Dunkelheit war über Hülchrath hereingebrochen, als meine Frau Simone und ich die Zufahrt des Schlosses befuhren. Auf dem Fußweg vom Parkplatz zum Schloss nahm bei uns die Spannung zu.

Natürlich waren wir durch Neil Young-Musik im Auto bestens eingestimmt. Aber dennoch befiel uns ein gruseliges Hochgefühl. Dieses beeindruckende Schloss aus dem 10. Jahrhundert mit Turm, Bergfried und einer mächtigen Burgmauer. Es kann doch nicht wahr sein, dass hier Leute wohnen, dass hier ein NY-Fan wohnt, dass hier Albert wohnt. So etwas kannten wir bisher nur von unseren Schottland-Besuchen.

Als wir zum Festplatz kamen, wurden wir sogleich vom mittelalterlich gekleideten Wirt der Outdoor-Schänke begrüßt, bei dem man neben Met auch Flammkuchen, Pizza und Szegediner Gulasch bekommen konnte.
Spielt denn heute Walter von der Vogelweide?

Schließlich kam Albert´s Frau Sandra, die uns herzlich begrüßte und uns den Weg zu den Kasematten wies. Noch draußen begegneten wir Gitte, Helmut, Inge und Nobby. Und schließlich lernten wir ihn kennen; den "Schlossherrn" Albert. "It´s all one song."

Er führte uns in die Kasematten. Hier waren die anderen "Neil-Verrückten" bereits vereint.
Vor allem Liza (mit Michael) persönlich kennen zu lernen, die schon seit Monaten mit ihren Übersetzungen meine Text-Ordner füllt, war ein besonderes Erlebnis. Schade nur, dass Jens nicht kommen konnte.
Es hing eine ungeheure Spannung in der Luft. Der Soundcheck begann. Bozz Rockband, die Young-sters und Crazy Young deuteten bereits an, was auf uns zukommen sollte. Gespräche mit anderen waren bereits jetzt wegen der bombastischen Lautstärke kaum möglich. Die langsam eintrudelnden Zuschauer kamen nicht nur aus der Mailingliste. Viele waren aus Grevenbroich oder Neuss. Thomas aus der Schweiz und ein Besucher aus Südafrika hatten die weitesten Anreisen.

Und schließlich ging es los!!!

Den Anfang machte Crazy Young mit Bandleader Albert. Treibende Rhythmen verliehen den Songs einen neuen Sound. Mit dem mahnenden "The Needle And The Damage Done" begann der Auftritt mit einem Solo von Albert. Gleich danach kamen seine Bandgefährten hinzu und peitschten akustisch die Songs von "Sugar Mountain" bis hin zum fantastischen "Hey Hey, My My" in die Kasematten.
Ohne Pause ging es gleich zum Duo the "Young-sters" über. Micha und Erik brachten herausragend gute Arrangements mit. So viel Gefühl in den Gitarren, so viel Gefühl in den Stimmen.
"Love Is A Rose" war ein erster Höhepunkt eines Auftritts, der mit dem Klassiker "Heart Of Gold" begann und über Unplugged-Versionen von "Down By The River" zu "Over And Over" überging. Der Set endete mit "My My, Hey Hey" in einem großen Finale.
Die Songs wurden durch eine Neil-Young-Bildershow untermalt. So wurde das "Powderfinger"-Boot dargestellt, das den Fluss heraufkam. Auch "Captain Kennedy" sowie die Protagonisten aus "From Hank To Hendrix" wurden gezeigt.
Ca. 250 Zuschauer brachten das Kellergewölbe zum Beben. Die Stimmung schien nicht mehr getoppt werden zu können.

Doch was dann kam, war ein Erlebnis.

Die Bozz Rockband mit Frontmann Roland an der E-Gitarre, Stefan an der Rhythmus-Gitarre, Hans am
Schlagzeug, Thomas mit 6-saitigem Bass sowie Friedemann am Keyboard und mit Querflöte ließ die Kasematten erzittern.
Rock in einer Impulsivität, wie man es vom Neil Young Album "Weld" kennt, brachte das Publikum zum Toben. Die Leute begannen vor Freude auszuflippen.
Schon beim Eröffnungssong "Hey Hey, My My", aber diesmal knallhart rockig, fingen die Zuschauer zu tanzen an. Mit "Throw Your Hatred Down" ging es weiter. Nach den eigenen Songs "Darkness All Around Me" und "Vicious Circle" brachte die Band mit "Cortez The Killer" einen Sound heraus, der nicht wenige, mich eingeschlossen, zur Ekstase brachte. Augen zu und genießen.
Dies war die beste Cortez-Version, die ich jemals gehört habe. Selbst Neil wäre begeistert gewesen.
Es folgten "Be The Rain", authentisch mit Megafon, und "Like A Hurricane", rockiger Höhepunkt eines jeden Neil Young-Abends. Weiter ging es mit ihrem eigenen Song "Stadt im Regen", der seit Wochen die Top Five der "Living With War"-Charts, sowohl bei den Songs, wie in der Video-Liste stürmt. Schließlich hörten wir noch ein Weltklasse-Finale: "After Berlin".
Durchgeschwitzt brauchte das Publikum langsam etwas Erholung. Die anschließenden Akustik-Sets genossen die Zuschauer in stillerer Atmosphäre.

Andreas Schirneck www.andreas-schirneck.de verzückte uns Solo mit Gitarre, Mundharmonika und Keyboard. An diesem Abend gab er sein Keyboard-Debut. Bisher verwendete er das Klavier bei seinen Auftritten. Die Gitarre war obendrein von Micha geliehen, da seine eigene ein technisches Problem hatte.
Nach Songs wie "The Old Laughing Lady" oder "Out On The Weekend" verlangten die Fans mehrere Zugaben. So bekamen wir noch Klasse-Versionen von "Depression Blues" oder "Southern Pacific" zu hören. Sein Auftritt war eine echte "Journey Through The Past".
Schließlich folgten Nobby und Micha als The Two Man Rusted Band. Der Name wurde spontan an diesem Abend gegründet.
Nobbys ungewöhnliche Stimme, hoch und nasal, verlieh den Songs eine besondere Atmosphäre. Die beiden Akustik-Gitarren verschmolzen harmonisch ineinander. Mit "Looking Forward" begann der Auftritt und erreichte gegen Ende ihres Gigs durch den Klasse-Gesang von Inge auf "Winterlong" einen weiteren Höhepunkt.
Mit dem mehrstimmig gesungenen "Four Strong Winds" beendeten sie ihren Auftritt.
Jetzt folgte Viola, die Albert ein Geburtstagsständchen sang. Viele Zuschauer stimmten ein.
Obwohl wir die Party nun verließen, hörten wir, dass die Nacht in gemütlicher Atmosphäre weiterging, ehe die All-Star-Band um 2.45 Uhr zum großen Finale ausholte.
Roland, Micha, Albert, Special-Guest Rainer und der Rhythmus der Bozz Rockband brachten den neuen alten Klassiker "Ordinary People" dar.
Dieses Stück wurde seit seinem inoffiziellen Erscheinen 1988 bei diversen Wahlen von den Rusties immer wieder zum besten unveröffentlichten Stück aller Zeiten gewählt. Doch damit ist es seit Oktober vorbei. Der Song erschien auf Neils neuem Album.
Die All-Star-Band krönte den Abend mit diesem herausragenden 18:30 Min. Stück, wobei der Musik von Neil Young reichlich Verehrung entgegengebracht wurde.
Nach Jürgens Bericht nun zum Ausklang eines wundervollen Wochenendes.

Am Sonntag trafen wir uns wieder gegen 11 Uhr zu einem Frühstück im Schloss. Alle, die in Hülchrath oder Umgebung übernachteten, immerhin noch 45 Leute, freuten sich darauf. Kaffeedurst, Hunger und vor allem erster Austausch über ein gelungenes Fest. Einigkeit auf ganzer Linie: Es war spitzenmäßig. Ein Dankeschön an Mario, der uns zusätzlich zum Schlossfrühstück mit Leberkäse und Presskopf aus Eigenproduktion verwöhnte. Schmeckte lecker!
Nun wurde wieder ein wenig gearbeitet. Die Instrumente mussten heraus aus den Kasematten. Jeder packte mit an, und so ging das recht flott.

Langsam kam Wehmut auf. Bald mussten wir zurück nach Hause. Zuletzt stand jedoch ein weiteres Highlight auf dem Programm: Die Schlossführung. Wir versammelten uns auf dem Schlosshof, und Albert begann zu erzählen.
Faszinierend, genau an der Stelle, an der anno 850 begonnen wurde, eine befestigte Siedlung gegen Wikinger zu errichten, feierten wir gestern unser 3. Mailinglisten-Treffen. Auf Alberts Homepage könnt ihr die ganze Schlossgeschichte nachlesen. cms.schlosshuelchrath.com

Ich möchte euch hier nur ein paar wenige Details schildern, die mir, aus welchen Gründen auch immer, im Kopf geblieben sind.

Das Schloss Hülchrath ist eingebettet in die Niederung des Gillbaches. An der höchsten Stelle, inmitten eines Sumpfgeländes, wurde die Burg als Sitz einer Grafenfamilie errichtet. Ihrer Lage nach ist Burg Hülchrath eine Niederungsburg. Das Schloss besteht aus dem Hochschloss und der Vorburg. Ein Teil des Hochschlosses ist Ruine.

Vor der Ruine befindet sich das Außengefängnis, oben offen. Die eingesperrten Menschen waren also sämtlichen Naturgewalten ausgesetzt. Schrecklicher Gedanke!

Die Kasematten, in denen wir eine Nacht den Klängen unserer Musiker lauschten, sind die älteste erhaltene Bausubstanz.

Erinnert ihr euch? Gitte kam mit zwei Hexenhüten. In Hülchrath gab es während der Inquisition "Hexenprozesse", bei denen auch hingerichtet wurde. Außerhalb des Schlosses gab es Richtplätze wie Galgen und Scheiterhaufen. Ein Hexenturm mit Falltür existiert auch, unter dieser Tür der Kerker. Gruseliger Gedanke! Wohl aus dieser Zeit überliefert wurden folgende Worte: "Wer in Hülchrath geht über die Brück, kommt selten oder nie zurück." Bedingt durch die Kuppelform hört man an einer bestimmten Stelle im Turm einen tollen Sound. Als Albert uns dies zeigte, wünschte sich wohl jeder von uns Neil an diesen Platz.

Interessant auch die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Schloss Hülchrath beherbergte damals 600 Flüchtlinge.

Heute leben hier noch 35 Menschen, unter ihnen Albert mit seiner Familie. Pro Jahr kommen etwa 100.000 Besucher nach Schloss Hülchrath, das heute in Privatbesitz ist. Es lohnt sich, das Schloss zu besuchen, zumal im Verlauf des Jahres hier viele tolle Events stattfinden, die die Agentur „Hermida & Stromann“ organisiert.

Dreimal dürft ihr raten, wer hinter dieser Agentur steckt. Natürlich Albert mit seiner Großfamilie, bei der ich mich im Namen aller für dieses schöne Wochenende bedanken möchte. Es ist schwer jetzt, das in Worte zu fassen.

Ihr Hülchrather, es war ein Ereignis, das mir und allen, die es erleben durften, ewig in Erinnerung bleiben wird. Herzlichen Dank für eure Gastfreundschaft und die viele Mühe.

Schade! Mit diesem Foto endete das 3. Mailinglist-Fest.

Constanze M.
Jürgen Janaszek

P.S.: Hier noch die Setlisten der Musiker Albert (Solo):

The Needle and the damage done

Crazy Young:

Sugar Mountain
Words
Ohio
Cortez the killer
Motion pictures
Helples
Hey Hey My My

Young-sters:

heart of gold - ny
i am a child - ny
old man - ny
love is a rose - ny.
Daddy went walkin - ny
Powderfinger - ny
Captain Kennedy - ny
buffalo springfield again - ny
Down by the river - ny
comes a time - ny
Over and Over - ny
White line - ny
from hank to hendrix - ny
my my hey hey - ny

Bozz Rockband:

Hey Hey My My (into the black) - Neil Young
Throw your hatred down - Neil Young + Pearl Jam
Pocahontas - Neil Young
Mansion On The Hill - Neil Young
Rockin´ in the free world - Neil Young
Darkness all around me - Bozz Rockband
Vicious Circle - Bozz Rockband
Cortez the Killer - Neil Young
Be the Rain - Neil Young
Like a hurricane - Neil Young
Stadt im Regen - Bozz Rockband
I´m the Ocean - Neil Young + Pearl Jam
Zugabe:
Eldorado - Neil Young
After Berlin - Neil Young

Andreas Schirneck:

(Diese Liste ohne Gewähr.)

The old laughing lady
Dance dance dance
Out on the weekend
Tell me why
Are you ready for the country?
Stringman,
Barstool blues
Journey Through The Past
Depression blues
Southern Pacific

TheTwo Man Rusted Band:

Looking Forward
Too Far Gone
Old Laughing Lady
Beautyful Bluebird
Winterlong
Four Strong Winds


All-Star-Band (Jam Session):

Ordinary People


DVD Trailer Part 1

DVD Trailer Part 2

{backbutton}

4. Human Highway Mailinglistentreffen in Kieselbach am 13.09.08

Ein Bericht von Gitte und Jens!

Nach einer fürchterlichen Anfahrt (dunkel und Dauerregen) kamen wir (Jana, Gaby, Juan, Thomas und ich) um ca. 22.00 Uhr in Kieselbach an. Kurz im Hotel eingecheckt und schnell rauf in den Canyon. Dort herrschte schon rege Betriebsamkeit. Roland und Band bauten schon die wichtigsten Sachen auf.
An dieser Stelle ein gaaaaanz dickes Lob und Danke an Thomas von der Bozz Rockband. Er hatte eigentlich ununterbrochen zu tun. Aufbau, Soundcheck, Abmixen und Abbau. Hast Du klasse gemacht Thomas! Und dank auch an die ganze Band für die Arbeit und diese wahnsinnige Anlage. Nach dem ersten kurzen Soundcheck um 23:30 Uhr (Kieselbach war da mit Sicherheit wieder wach) kamen dann endlich alle in den Saloon vom Country Club. Juan aus unserer Band brachte seine Gitarre und los ging der gemütliche Teil...
d
Wer sich am nächsten Tag am frühen Nachmittag von Westen her dem Ort Kieselbach in Thüringen näherte, konnte schon das Krachen und Donnern des Soundchecks der Bozz Rockband hören. Es war ein sonniger Tag, unten im Dorf ging ein kalter Wind, als Jens mit seiner Band, Jana, Nobby, Inge, Helmut und ich uns an den Aufstieg zum "Canyon" machten. Nach 10 Minuten und 100 Höhenmetern erreichten wir das Tor zur Western-Stadt: Vor uns lag rechts ein wunderschöner Saloon, ganz aus Holz, daneben ein Ausguck mit herrlichem Blick ins Werratal und auf den Krayenberg.Eine riesige Wiese hatte seitlich Buden, in der Mitte eine große Feuerstelle mit Bänken. Am Ende dieses Platzes, mitten in einem Steinbruch thronte die Bühne, welche schon ordentlich überladen war mit sämtlichem Musiker Equipment. Rolands Bozz Rockband war schon fleißig am Jammen als Bernd und Maik vom Country-Club uns alle herzlichst begrüßten. Dort oben im "Canyon" war es dann windstill und schön warm noch am Spätnachmittag.

Endlich kam auch Eric mit seiner "Never sleeps Band" und Constanze mit Kati und dem jüngsten Neil-Fan Brian. Langsam füllte sich die Westernstadt und nach der Begrüßung zu diesem Fest durch Maik (Countryclub) und Jens unserem HH Boss um ca. 19:30 eröffnete die Akustik-Band HELPLESS mit BEAUTIFUL BLUEBIRD - BOXCAR. Bei FROM HANK TO HENDRIX kam Eric als Gastmusiker mit auf die Bühne und spielte Harp. LET IT SHINE war das einzige "alte" Stück der Band, AR - OHIO - THE NEEDLE AND THE DAMAGE DONE - ein wunderbares DOWN BY THE RIVER - FLAGS OF FREEDOM - SHOCK AND AWE. Das Publikum verlangte nach einer Zugabe und so spielte die Band mit ihren 3 großartigen Gitarristen und ihrer Sängerin Gabi, bei der jeder Janis Joplin zu hören glaubte, noch ein cooles SOUTHERN MAN.
Sofort gings elektrisch weiter mit der Bozz Rockband: THROW YOUR HATRED DOWN - POCAHONTAS - MANSION ON THE HILL - CRIME IN THE CITY, toll, alle Strophen ;-) - AFTER BERLIN - ELDORADO - BE THE RAIN und ein klasse WORDS donnerten von der Bühne herab. Der Sound war spitze, das Publikum tanzte sich ein, nicht nur das riesige Lagerfeuer wärmte, sondern auch das süffige Bier und der hochprozentige Met und die Schnäpse. Gegen den Hunger sorgten feine Thüringer Bratwürste und Steaks! Es ging weiter mit einigen eigenen Songs, wie z.B. Stadt im Regen,
Dauergast auf der LWW-Liste immer unter den ersten 10 , Vicious Circle, Darkness all around me. Mit dem donnernden SOUTHERN PACIFIC als Zugabe beendete die Bozz Rockband um ca 23 Uhr ihren Auftritt.
Der Vollmond natürlich beleuchtete nun unser Fest und Eric mit seiner Never Sleeps Band legte wie üblich mit krachenden Rückkoppelungen los. Es ging Schlag auf Schlag: LOVE AND ONLY LOVE - WHEN YOU DANCE - HEY HEY - BIG TIME - SCATTERED - MR. SOUL und ein ewig andauerndes DOWN BY
THE RIVER. Im akustischen Teil wurde Eric wunderschön von Mandy begleitet bei den Songs WORLD ON A STRING - COMES A TIME - HOG - HELPLESS - und ARE YOU READY FOR THE COUNTRY. Lange nach Mitternacht kamen von Eric und seiner Never Sleeps Band für die ca 200 neilseeligen und überglücklichen Fans die grüßten Hits wie CORTEZ - COWGIRL - OVER AND OVER in einer nimmerendenden Länge, THIS NOTE`S FOR YOU - AIN`T IT TRUE und zum Abschluß GOIN`HOME!
Aber keiner ging heim, denn nun kam die Jam-Runde und alllllle sangen mit:
ROCKIN`IN THE FREE WORLD
nochmal der tollste CORTEZ ;-)
ALL ALONG THE WATCHTOWER
KNOCKING ON HEAVEN`S DOOR
Und als krönenden Abschluß sang Gabi für uns ein wunderschönes MERCEDES BENZ von Janis Joplin!
Es war ein grandioses Fest in diesem einzigartigen Canyon. DANKE an ALLe, die das ermöglicht haben.
Um 3 Uhr war das Fest zu Ende und nach einem gemütlichen Beisammensein waren wir dann doch um 6 Uhr morgens endlich ium Bett.
Auf das nächste Fest im Canyon
Gitte und Jens

{backbutton}

Unterkategorien

Vorglühen
drdvnyg
Das Radio der von Neil Young Getöteten
 
in Zusammenarbeit mit
Neil Young Info News (www.neil-young.info)

präsentiert:

DRDVNYG.de - Radio Trailer
 
 
 
 
Es war ein grandioser Auftakt und übertraf unsere Erwartungen bei weitem !! Wir danken allen Aktiven, den Helfern und natürlich dem super Publikum !! Ihr wart Spitze !!
Und nun auf zu den Konzerten von Neil Young und Crazy Horse !! Keep On Rockin' !!
 
 
WARTEN AUF NEIL YOUNG

Nach ausgedehnten Touren in Australien und Neuseeland (und wohlverdienter Pause auf Hawai) kommen Neil Young und Crazy Horse im Juni endlich wieder mal nach Europa. Das erste Konzert der Alchemy Tour wird am 2.Juni in der Berliner Waldbühne stattfinden – und ein Konzert in der Waldbühne ist natürlich zumindest für Deutschland der vorweggenommene Höhepunkt.

Und weil der 2. Juni ein Sonntag ist, der 1.Juni also ein Samstag und weil jede Menge Besucher zum Konzert nach Berlin strömen braucht der Samstagabend eine ordentliche Fete mit viel Musik von Neil Young. Quasi zum Vorglühen, um mit heftiger Musik in Stimmung zu kommen.

Das „Radio der von Neil Young Getöteten“ und Neil Young Info News laden deshalb am 1. Juni ab 18.oo Uhr in den C-Club Berlin zu einem Tribute ein.

Mit dabei sind Tom Liwa und die Bands „Bozz Rockband“, „OldWay“ und „Forever Young“.

Alle Bands orientieren sich mit ihrer Musik an Neil Young, ohne Coverbands zu sein. Dabei orientieren sie sich an ganz unterschiedlichen Schaffensphasen Neil Youngs.

Bozzrock vertreten Neil Youngs elektrische Crazy-Horse-Phase, Forvever Young, mit Steelguitar, orientieren sich an seiner früheren Countryrock-Zeit und OldWay widmen sich dem kräftigen Folkrock.

Und für Tom Liwa ist Neil Young ein großes Vorbild und in seinen vielen eigenen Songs immer ein wenig präsent. Nicht umsonst heißt sein letztes, hochgelobtes Album „Goldrausch“.

Geplant ist neben dem Hauptprogramm im Club aber auch eine Neben-Bühne auf dem Freigelände für  Acoustic- Open Stage - Auftritte und Acoustic - Jam-Sessions... Wer Interesse hat, hier etwas zum besten zu geben, melde sich schnell bei uns, damit wir das einplanen können.  (per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Und was ist überhaupt ein Tribute?

Neil Young hören ist ein Statement, seine Musik ist eine Botschaft! Neil Young hat überraschende musikalische und politische Wendungen hingelegt, er ist ein Symbol des aufrechten Gangs, er ist ein Individualist, er erfindet sich musikalisch immer wieder neu und bleibt sich trotzdem treu!

Deshalb ist ein Tribute für uns ein Event, bei dem wir diesen Spirit fühlen, mit der Musik unseres Stars Spaß haben, bei dem wir Geistesverwandte treffen. Unsere Tribute Bands machen Rockmusik im Geiste ihres Vorbilds. Auch in den eigenen Stücken steckt viel Neil Young drin. Sie spielen Neil Young nicht nach sondern interpretieren ihn, ebenso wie Neil Young es mit seiner Musik auch macht.

Was sind Tribute-Bands? DRDVNYG.de erklärt es so...

 

Und das sind die Bands:

Tom Liwa

 

Tom Liwa ist einer der besten und angesehensten Liedermacher Deutschlands.

Der Begründer der legendären Band 'Flowerpornoes' ist schon seit geraumer Zeit auch als Solokünstler auf den Bühnen des Landes zuhause und in den CD- und Plattenregalen vertreten.

 

!! Update 22.05.2013 !!

 

...extra für unser NEIL YOUNG TRIBUTE: TOM LIWA ELEKTRISCH

 

Für unseren Neil Young Tribute am 1.Juni hat Tom Liwa ein ganz besonderes Programm angekündigt. Während er in letzter Zeit eher ruhiger geworden war – das letzte Album, GOLDRAUSCH, erzählte mit reduzierten Mitteln wie Ukulele und Cello die Geschichte einer Trennung – wird er in Berlin elektrisch daher kommen.

Mit E-Gitarre und im Duo, in Begleitung von Giuseppe Mautone an den Drums. Der Schlagzeuger, Perkussionist und Multiinstrumentalist Giuseppe Mautone ist auch in der aktuellen Besetzung von Tom Liwas Band „Flowerpornoes“ dabei. Die Auftritte der beiden sind geprägt durch ein hohes Maß an Improvisation und enormer Spielfreude. Für das spezielle Tribute-Programm wird Tom Liwa eigene Stücke mit eher unbekannten Neil Young Stücken, z.B. Ocean Girl, verschmelzen und dabei nicht nur Neil Young sondern auch sich selbst zitieren. Wieder einmal lotet LIWA die Grenzen des Singer/Songwriter-Genres aus, ein Ansatz, der gut zu Neil Young passt.

Hört Euch das mal an!! Ein Auftritt, auf den man gespannt sein darf.

 

Klick hier für mehr Infos...

 

Bozz Rockband

 

Die Bozz Rockband konnte in den letzten Jahren vor allem in der deutschen Neil-Young-Fanszene durch ihre rockigen Tribute-Interpretationen viele neue Freunde gewinnen. Die vier Musiker wollen jedoch nicht den Status einer absolut identischen Coverband erreichen, sondern vor allem auch ihre eigenen Songs auf den Weg bringen.

 

Klick hier für mehr Infos...

Forever Young

 

Forever Young ist eine vierköpfige Band erfahrener Musiker aus dem Nord-Osten Deutschlands, die sich der Musik des legendären kanadischen Folk-Rockers

Neil Young verschrieben hat. Geboten wird ein Live-Musik-Programm, dass sich aus unterschiedlichen Musikrichtungen wie Folk, Rock und Country zusammensetzt.

 

Klick hier für mehr Infos...

Old Way

 

Seit mehr als 15 Jahren spielt die Coverband OLD WAY ausschließlich Songs von Neil Young. Kernstück des Programms bilden dabei die Songs von Neil Young & Crazy Horse. Von kraftvollen und ekstatischen bis hin zu sanften und magischen Songs ist im Programm von OLD WAY alles zu hören.

 

Klick hier für mehr Infos...

 

Wie heisst es bei Neil Young?

«Rust Never Sleeps» - frei übersetzt: Es steckt noch viel Leben im alten Eisen. My my, hey hey, Rock’n’ Roll is here to stay !!

 

Übrigens:

 

Das Bild auf unserem Flyer ist von dem Künstler Gregor Cürten

(www.gregorcuerten.com)

 

 

 „Im Anfang war alles beisammen: Da kam der Verstand und schuf Ordnung“ (Anaxagoras)

Gregor Cürten, 65, Maler, lebt und arbeitet zur Zeit in Berlin. Gregor Cürten knüpft an virulente Motive seiner Lebensgeschichte an, ohne sich auf diese zu beschränken. In unterschiedlichen Varianten arbeitet er an einer Reflexion des Bildes, die weit über biographische Konstellationen hinausreicht. Als erklärter Neil Young Fan hat Gregor Cürten sich auch mit Neil Young beschäftigt. In seinem 3teiligen Bildzyklus thematisiert er die  die Entlastung des Subjekts von den sich stetig reproduzierenden Kreisbahnen schmerzhafter Erfahrung.

Auf die in skizzenhafter Malweise auf die Flächen gebrachten Köpfe sind an verschiedenen Stellen Symbole gesetzt, die im Bildgefüge deutlich hervorstechen.  Der Künstler bietet hier eine neue Variante im Programm des Versuchs der Dekonstruktion ikonischer Macht. Was hier die Suggestivität des Bildes brechen soll - die partielle Löschung des Dargestellten - gewinnt indessen ein unkontrollierbares Eigenleben.

Der auf die Nase gesetzte Kreis verwandelt den Kopf Neil Youngs in ein Gesicht, das eine ironisch-distanzierte Haltung gegenüber dem Künstler und den Bildbetrachtern einnimmt. Es scheint, als hätte das attackierte Porträt dem reflektierenden Subjekt die Waffe aus der Hand genommen und nun gegen den Reflektierenden selbst gekehrt. Unerwartet findet sich das Subjekt in den Zustand der Defensive gedrängt.

Auch die anderen Symbole können dieses Dilemma nicht auflösen. Im Fall des Wortes Transit verwandelt er sich in ein Zeichen, das den Verkauf eines Werks in einer Galerie signalisiert.

Die Bilder können auf unserem Tribute angesehen und (falls noch vorhanden) erworben werden.

Neil Young Tribute wird unterstützt von:

               

NY Info Suche

Rust Radio


{module Rust Radio}

Wer ist online

Aktuell sind 173 Gäste und keine Mitglieder online