Donnerstag, Juli 27, 2017
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Neil Young auf einem Pony

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SchwachSuper 
Im Dezember noch war "Neil Young Moving Forward With Pono" eine grosse Geschichte. Hier erzählt Gibson, wie er es empfand: Neil Youngs Suche nach einem neuem online-Service und einem dementsprechenden Musik-Player nimmt Fahrt auf. Pono, so heisst der Service, wird hochaufgelösten Sound zum runterladen bedeuten. Neil Youngs kleines Wirtschaftsunternehmen hat schon mal sich die Rechte auf Schlagwörter sichern lassen: "Pono Promise", Pono Versprechen, "21 Century Digital." 21. Jahrhundert Digital [etwas vermessen, aber so ist Neil nun mal].

Neil Young ist auch auf Twitter, leider Gottes, denn das ist wie Facebook eine Sackgasse, bzw. nur eine weiter Schiene, Fans abzuzocken und sie dahin zu locken, wo es dem Meister eigentlich wurscht ist, hauptsache er hat Kontrolle. Nun, Neil Young meinte, im Sommer 2013 wird Pono nun als "Cloud"-Service in die Welt treten. Wie ein grosser Riese, denkt Neil da. Cloud-Service + einen schnuckeligen gelben dreieckigen DAC-player (als wäre das was neues, digital-zu-analog).

In einem Interview im September 2012, letztes Jahr, sagte Neil bei Letterman, dass er mit "Sony" verhandeln würde (wieso nicht mehr mit Apple, das war doch ursprünglich die Idee mit dem Gott Jobs?). Erste Alben würden sein: "The Freewheelin' Bob Dylan" und "Highway 61 Revisited for Pono".

Neil Young meint das ernst. Nicht nur Bloomberg BusinessWeek schreiben darüber, sondern auch alle andern kupfern diese Information ab. Da ist die Rede von ausgemachten 500.001 US Dollar, die Neil da investiert. Allein im November 2012, letztes Jahr.

Neil Young verspricht sich mit Pono bessere Auflösung, höhere Qualität der Lieder, nicht nur im Internet. Er ist ziemlich kritisch über das .MP3-Format, was alle hören, auch die Mädchen mit den weissen Kopfhören, die jeder aus dem Morgen-Zug/U-Bahn kennt. AAC und auch CD-Format (also .WAV) klingen zu schlecht. Ohren werden verdorben. Hat er recht, irgendwie, aber das hört ja keiner mehr, ausser dem Mixer.

Pono also wird höchstaufgelöst, im Mittel hat dann ein Lied (5-Minuten-Radio-Lied?) etwa 300 MB Speicherbedarf. Als würde uns heutzutage Speicherbedarf etwas kümmern. Könnten jetzt wieder die Diskussion anfangen, dass .OGG, .FLAC und all die andern verlustlosen Formate ja schon da sind. Vielleicht nicht so schick, wie der Pono-Player. Noch immer ist für viele Leute Bandbreite der Flaschenhals und die Generation ist ist eh schon verdorben, dass sie sich etwas draus machen würde, ob verlustlos oder komprimiert die Musik digitalisiert ist. Die hören das gar nicht, bzw. es ist den meisten wurscht.

Drum gut, wenn die Ohren mal wieder geschärft werden.


Literatur:
http://www.antimusic.com/news/12/December/ts20Neil_Young_Moving_Forward_With_Pono.shtml
http://www2.gibson.com/News-Lifestyle/News/en-us/neil-young-pono-format-1219-2012.aspx
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