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24. November 2015

Seething Floors alias André D. Young & Crazy Floors in Oberhausen

Kategorie: NY Info News

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SchwachSuper 
Seething Floors alias André D. Young & Crazy Floors in Oberhausen

Zum 70. Geburtstag von Neil Young am 12.11.2015 gab die Rockband Seething Floors am Freitag den 20. November im Oberhausener "Druckluft" ein Konzert der Superlative. Während die 1988 gegründete Formation sonst mit ihren Eigenkompositionen Fans des Rock von hart bis weich, von Heavy bis Funk begeistern, gaben sie sich diesmal ihrem zweiten Musikerleben, dem Covern von Neil Young-Songs, hin. Hierzu bedienen sie sich ihrem Pseudonym André D. Young & Crazy Floors. Und wer die Band einmal gesehen hat, weiß, wie hochklassig die "Floors" Neil Youngs Musik interpretiert und sie zu ihren Stücken macht.

Die Seething Floors haben in den letzten 27 Jahren schon so manche Konzerte in Deutschland, Spanien, England und den Niederlanden gegeben und immer ihr Publikum begeistert. Sie veröffentlichten auch mehrere regional erfolgreiche CDs. Zu dieser Neil Young-Geburtstagsparty luden sie in Kooperation mit dem Neil Young Fanclub Germany aus Südlohn Gäste wie Mark aus Südlohn, Nina aus Oberhausen und Albert Stromann aus Hülchrath ein, um mit ihnen auf der Bühne zu jammen. Im zum Bersten vollen Veranstaltungsraum zeigte ein äußerst fachkundiges, altersmäßig weit gestreutes Publikum von 20 bis 70 Jahren, wie textsicher sie sind. Es gab keinen Song, der nicht zum Mitsingen animierte.

Das Programm begann um 20 Uhr mit dem jungen Solokünstler Mark. Klassisch begann er sein Neil Young Programm mit dem Song "My My, Hey Hey (Out Of The Blue)" an der Akustik-Gitarre. Bei "A Man Needs A Maid" rührte er am Piano das Publikum. Nach dem Ende seines Auftritts ließen ihn die begeisterten Zuschauer nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Er spielte "Comes A Time" mit Gitarre und Mundharmonika. Seine genaue Setlist folgt, wie auch die der anderen Musiker, am Ende des Artikels.

Doch dann kamen die "Floors" André D. Vivjora (Lead-Vocals/Lead-Guitar), Jörg "Leines" Leineweber (Vocals/Guitar), Martin Schmidt (Bass) und Moses Hartmann (Drums) auf die Bühne. Jetzt wurde es laut. Mit "Welfare Mothers" zeigten sie gleich auf, was das Publikum zu erwarten hatte. Harter Grunge-Rock. Sie erinnerten gleich an das Original Neil Young & Crazy Horse. Und so ging es den Abend weiter. Im Vergleich zu anderen Coverbands war ihre Songauswahl sehr ungewöhnlich. Sie spielten viele eher weniger bekannte Lieder; und alles im Grunge-Stil. So spielten sie ein rockiges "Don't Be Denied", das seltene "Yonder Stands The Sinner" und die 1972er Single "War Song" von Neil Young, Graham Nash & The Stray Gators. Mit einem phantastischen "Song X" ging es weiter, ehe sie mit einem harten "Fuckin' Up" das Publikum in die Pause schickten.

Nach der Pause eröffnete Mark mit seinem zweiten starken Set das Programm. Zum Song "Ohio" verwendete er die E-Gitarre. Wieder akustisch beendete er schließlich mit "Rockin' In The Free World" seinen Auftritt.

Jetzt zeigte sich André D. Vivjora wieder auf der Bühne und bat Sängerin Nina zu einem Duo-Auftritt. Bei ihrem gemeinsamen Eröffnungssong "Don't Let It Bring You Down" imponierte sie gleich mit einer beeindruckenden Stimme. Mit "For The Turnstiles" beendeten sie später ihren akustischen Set.

Doch nun wurde es sogleich wieder laut und einfach genial. Die Floors packten wieder ihre Instrumente aus und heizten sogleich mit dem 69er Hit "Cinnamon Girl" ihren Zuschauern ein, ehe Frontmann André D. Young Albert Stromann von der Band Crazy Young aus Hülchrath bei Grevenbroich und Chef des "Rheinischen Neil Young-Zentrums" hinzu bat. Jetzt schlugen 3 Elektro-Gitarren als ekstatischer Hammer über das Publikum ein. Albert Stromann sang mit den Floors die Klassiker "Words (Between The Lines Of Age)" und "Down By The River". Unter großen Applaus ging ihr Gast wieder von der Bühne. Doch was jetzt folgte, war ohnegleichen ein weiteres Highlight des Abends. Ein gewaltiges "Southern Pacific" brachte das Publikum zu Beifallsstürmen. Im weiteren Verlauf folgten wieder selten gecoverte Neil Young-Songs, wie zum Beispiel "L.A." oder "Sedan Delivery", ehe sie mit "Hey Hey, My My (Into The Black)" ihr Programm abschlossen.

Doch das Publikum forderte noch eine Zugabe und bekam das große Finale aller Musiker. Nina, Mark, Albert Stromann und die Floors vereinigten sich auf der Bühne und sangen und spielten "Tonight's The Night". Heute Nacht war die Nacht, die um 23:45 Uhr endete. Alle Zuschauer waren begeistert und kommen bestimmt wieder, wenn André D. Young & Crazy Floors oder die Seething Floors aufspielen.

Setlists:

Mark:   1. Set:   My My, Hey Hey (Out Of The Blue) / The Needle And The Damage Done / A Man Needs A Maid / Old Man / Comes A Time // 2. Set:   Ohio / Heart Of Gold / Rockin' In The Free World

Nina & André:  Don't Let It Bring You Down / Find The Cost Of Freedom / For The Turnstiles

André D. Young & Crazy Floors:   1. Set:   Welfare Mothers / Don't Cry No Tears / Ohio / Don't Be Denied / Yonder Stands The Sinner / Powderfinger / I've Been Waiting For You / War Song / Song X / The Loner / Fuckin' Up // 2. Set:   Cinnamon Girl / Words (Between The Lines Of Age) (feat. Albert Stromann) / Down By The River (feat. Albert Stromann) / Southern Pacific / L.A. / Rockin' In The Free World / Lotta Love / Sedan Delivery / Cortez The Killer / Like A Hurricane / Hey Hey, My My (Into The Black) / Tonight's The Night

Schwerti
  • Gast (Peter Blandfort)

    Ich hatte das besondere Vergnügen dabei gewesen zu sein. Dank an alle Musiker, Ihr habt einen unvergesslichen Abend hinterlassen ! Hoffentlich, und da schließe ich mich dem Autor vorbehaltlos an, gibt es die Sets bald schon wieder...!

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Letzte Kommentare

Gast (Thomas)
Ein Versuch Da sind Farben auf der Straße Rot, Weiß und Blau Leute schlagen ihre Füße Leute schlaf...
Gast (Andrea)
das meint etwa das selbe, meine ich
Love this! Does the Neil puppet take requests?
Gast (Rabasch)
Wieder mal ne tolle Geschichte vom Steffen. LG aus Bärlin
Gast (GuitarMike)
Mag sein dass dieses Lied so übersetzt wurde dass es auch auf Deutsch singbar ist. Jedoch ist es nic...
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